45 Jahre „Summer Of Love“ und die Geburtstagskinder der Hippie-Bewegung

Wenn wir in die Rockgeschichte zurückblicken, müssen die Jahre 1942 und 1967 zusammen genannt werden. 1942 wurden viele spätere Musiker geboren, die auch als einige der Protagonisten des „Sommers der Liebe“ von 1967 in die Geschichte eingingen. Es war die Zeit als Songs noch Einfluss hatten auf politische Entwicklungen, auf Veränderungen in der Gesellschaft. Sie waren Aufschrei einer ganzen Generation, der Weckruf zu einer neuen, friedlicheren Welt. Wir erinnern uns: 1967 kam es weltweit zu Umbrüchen in der jungen Generation, ein Aufbegehren gegen verkrustete Strukturen, gegen Willkür und Gewalt. In Vietnam tobte ein erbitterter, ungerechter und widerwärtiger Krieg. Weltweite Friedensdemonstrationen läuteten die Geburt der Friedensbewegung ein. In Berlin gingen junge Menschen gegen den Schah von Persien auf die Straße und endete am 2. Juni in einer Katastrophe als ein Polizist den friedlich demonstrierenden Student Benno Ohnesorg erschoss. In San Francisco fanden sich die Blumenkinder zusammen und starteten eine Bewegung die bis heute als eine der Wichtigsten des 20. Jahrhunderts gilt: Die Hippie-Bewegung.
Die Hippies machten aus dem Jahre 1967 „the Summer of Love“. Die Musiker lieferten den Soundtrack dazu, der auch noch heute in den Radio-Stationen läuft, der zum Kulturgut wurde, der eine Zeit repräsentiert, die bis in unsere Tage seine Auswirkungen hat.
2012 werden wichtige Vertreter des „Summer of Love“ 70 Jahre alt. Was verbindet diese Musiker? Welche Rolle spielten sie?
Wenn man es genau betrachtet muss man feststellen, dass die inzwischen hochbetagten Jubilare fast alle unfreiwillig und zufällig zu den Helden des Sommers der Liebe wurden. Sie wurden selbst überrannt von einer Entwicklung, die zwar nicht plötzlich, aber scheinbar unbemerkt kam. Viele der Musiker sprangen auf den Zug auf um nicht als Außenstehender zu gelten. Dennoch muss gesagt werden, dass die gesamte Entwicklung des Jahres 1967 ohne die Musik, ohne die heute 70jährigen nicht denkbar wäre.
Brian Jones, 1969 verstorben und Mitbegründer der noch heute existierenden Band „The Rolling Stones“, hat uns wohl eines der bedeutensten Zitate des Jahres 1967 hinterlassen. Einer der großen Hits des Jahres kam von den „Rolling Stones“ und löste einen Skandal aus. Der Song „Let’s Spend The Night Together“ wurde (selbst in Deutschland) kaum, und wenn dann sehr spät am Abend, wegen seiner sexuellen Anspielungen nicht im Radio gespielt. Dabei brachte es doch einen der Hauptpunkte der Hippies zur Sprache: die freie Liebe, die Abkehr von moralischen Zwängen.
Brian Jones sagte 1967:
„Unsere wahren Anhänger sind uns gefolgt – zu denen, die wir am meisten mögen, gehören die New Yorker Hippies, aber fast alle denken wie wir und stellen einige der elementaren Ungerechtigkeiten, die in der heutigen Gesellschaft geduldet werden, in Frage: den Vietnamkrieg, die Verfolgung von Homosexuellen, das Abtreibungsverbot, die Drogenpolitik. All das ist unmoralisch. Wir geben unsere eigene Meinung dazu ab – bei anderen klingt es vielleicht intellektueller. Unsere Freunde stellen den Sinn einer fast blinden Akzeptanz von Religion in Frage, wenn  andererseits beispielsweise Berichte über nichtidentifizierte Flugobjekte, die mir immer noch realistisch erscheinen, völlig abgetan werden. Umgekehrt unterschätze ich ja auch nicht die Macht und den Einfluss derer, die im Gegensatz zu mir an Gott glauben.
Wir glauben, dass es keine Evolution  ohne Revolution geben kann.
Mir ist klar, dass es noch mehr Ungerechtigkeiten gibt – das Verhältnis von Wohlstand und dem Lohn für geleistete Arbeit stimmt überhaupt nicht. Ich weiß, ich verdiene zu viel, aber ich bin noch jung und irgendeine boshafte Seite in mir lässt mich an dem festhalten, was ich habe.
Ich bin davon überzeugt, dass wir uns in Bezug auf Ideen und Ereignisse auf eine neue Ära zubewegen. Vom astrologischen Standpunkt her befinden wir uns am Ende des sogenannten Fische-Zeitalters, an dessen Beginn Menschen wie Christus geboren wurden. Wir stehen kurz vor Ausbruch der Ära des Wassermanns, in der ebenso bedeutende Ereignisse wie am Anfang der Fische-Zeit zu erwarten sind. Eine Revolution der Verjüngung von Denken und Verhalten steht unmittelbar bevor.“

Paul McCartney fragte sich 1967 noch was wohl passiert wenn er erst 64 Jahre alt wird. Auf dem Album „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ sinnierte McCartney in dem Song „When I’m Sixty-Four“, dass man wohl im Alter von 64 Jahren nicht mehr gebraucht und gefüttert wird. Inhaltslose Alltäglichkeiten waren bezeichnend für McCartney-Songs aus dem Jahre 1967. Selbst sein vielbeachtetes „Penny Lane“ (Ein Hit des Jahres ’67) war nur gespickt von Kindheitserinnerungen, führte jedoch am Geist der Zeit vollkommen vorbei. Man könnte daher vermuten Paul McCartney interessierte sich nicht für die Hippie-Bewegung. Doch sein Schritt zurück hatte das Ziel seinen „Beatles“-Kumpel John Lennon in das Rampenlicht treten zu lassen. Dieser hatte in der Tat etwas zu sagen. Mit „All You Need Is Love“ erschuf er einer der Hymnen dieser Zeit. Dieser Song kommt uns unweigerlich ins Gedächtnis, wenn wir uns an 1967 erinnern. Zusammen mit den Songs „San Francisco“ von Scott McKenzie und natürlich „California Dreaming“ von „The Mamas and Papas“. Paul McCartney fühlte sich zugehörig ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Bei den Filmaufnahmen zu „All You Need Is Love“ hatte er Blumen im Haar. Das reichte für ihn.

Lou Reed machte seinen wilden Weg auch bereits 1967. Mit der Sängerin Nico und seiner Band „The Velvet Underground“ machte er mit dem Thema Drogen auf sich aufmerksam. „Heroin“, eine bis ins Mark erschütternde Nummer auf dem Debüt-Album von 1967, dessen Bananen-Cover von Andy Warhol erarbeitet wurde, faszinierte und beeinflusste nicht nur die Fans. Es war die Zeit des Universitätsprofessors und Drogen-Papstes Timothy Leary, der LSD predigte und damit Repressalien durch Staat, Justiz und Arbeitgeber auf sich zog. Es schien als arbeiteten sie alle Hand in Hand: Leary, Reed, Jones, Lennon und die ganze Pop-Kultur dieser Tage. Die „Byrds“ waren „8 Miles High“, die „Doors“ „Couldn’t get much higher“ in „Light My Fire“ und Lou Reed sang sein eindringliches „Heroin“.

Auch Jimi Hendrix, der ebenfalls im kommenden November 70 Jahre alt geworden wäre, feierte 1967 seine ersten Erfolge. „Purple Haze“ oder „Foxy Lady“ sind nur zwei seiner Hits dieses Sommers der Liebe. Hendrix stellte sich auf der Bühne zur Schau wie ein stets bereiter Mann, der jederzeit und mit jedem Sex haben könnte. Die sexuelle Revolution machte auch bei seinen Shows keinen Halt. Er nutzte seine Gitarre oft wie eine Penisverlängerung, setzte sich auf sie oder machte mit ihr eindeutige Bewegungen. Wenn es ein Schrei nach sexueller Befreiung bedurfte: Jimi Hendrix und Jim Morrison brüllten ihn. Er hallt nach. Bis heute.

Was bleibt von den damaligen Stars? Sie sind erfolgreich geblieben…wenn sie nicht gestorben sind. Paul McCartney schafft den musikalischen Spagat zwischen hartem Rock, Blues und herzzerreißenden Schmachtfetzen bis heute. Lou Reed nahm 2011 ein Album mit „Metallica“ auf und die von Brian Jones gegründeten „Rolling Stones“ sind ein Wanderzirkus, der selbst nach sagenhaften 50 Jahren Massen anzieht.
Wir möchten uns nicht vorstellen ob in 50 Jahren eine gealterte Lady Gaga noch auf die Bühne steigt. Bei den Stars aus dem „Sommer der Liebe“ wird es erwartet und gefeiert.

paul mccartney - liverpool echo
Creative Commons License photo credit: MrJamesAckerley

Hier eine (nicht vollständige) Liste der 1942 geborenen Musiker, deren Namen noch immer glänzende Augen hervorrufen:
Graham Nash
Carole King
Brian Jones
Lou Reed
John Cale
Aretha Franklin
Richard O’Brien
Roger Chapman
Barbra Streisand
Jim Keltner
Ian Dury
Curtis Mayfield
Paul McCartney
Brian Wilson
Roger McGuinn
Desmond Dekker
Jerry Garcia
Isaac Hayes
Jimi Hendrix
Dave Clark
Andy Summers

Noch ein Jahr mit Lena Meyer-Landrut!!! Haben wir das verdient?

Früher war es toll: jungfräuliche Blondinen voll scheuer Anmut gewannen den Grand Prix für Deutschland. Nicole trällerte “Ein bisschen Frieden” und alle waren glücklich!
Heute? Ein freches Gör ohne Stimme und mit Bewegungen einer Unterentwickelten auf Droge gewinnt den Eurovision Song Contest mit einem schlechten Song und einer noch schlechteren Performance. Das war schon peinlich! Wieso gewann die talentlose Lena und nicht Tom Dice aus Belgien? Warum muss Lena nun ein Jahr später noch einmal in den Ring? Es wurde bestimmt von der fleischgewordenen Peinlichkeit Stephan Raab. Warum fragt UNS keiner?
Der prominente Bumm-Bumm-Vanger (DJ, Musiker, Comedian, Lebemann und Frauenschwarm) hat sich nun in seiner unnachahmlichen Art mit Lena auseinandergesetzt. Ein besonders wertvoller Beitrag, der in schockierender Weise Missstände beim Namen nennt.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Neuer Hit von Shaky

Der Newcomer Shaky legt seine erste Hitsingle vor. “You Wanna” heißt der Song und wird hier zum Download bereitgestellt, exclusiv bei Sasch-Home. Der Werdegang des Künstlers ist schnell erzählt. Aufgewachsen in einem Vorort von Verden an der Aller war er schon früh von Musik begeistert. Zusammen mit Freunden gründete er mit 16 Jahren die Formation “Music Makers” und begann eigene Songs zu komponieren. Er schlug sich mit Tourneen durch kleine Clubs und sein Bekanntheitsgrad stieg. Beim Musikwettbewerb “Rockig aber zackig” belegte er in der Kategorie “dickster Sänger” den 7 Platz. Weitere Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. In der Fernseh-Sendung “das perfekte Promi-Dinner” knüpfte er Bekanntschaft mit Gunther Gabriel, der ihn in seiner musikalischen Leidenschaft bestärkte. Shaky konnte es nie ertragen dass viele Freunde von ihm musikalisch und erfolgreich waren. Das spornte ihn an und inzwischen zählt Shaky zu den jungen Hoffnungen deutscher Rockmusik. Mit “You Wanna” legt er einen rockigen Song mit Hitcharakter vor. Song und Text sind hier zu finden. Kontakt zu Shaky bekommt ihr über diese Website.

Shaky – You Wanna (ooops remix)

Shaky / You Wanna

You wanna hold me in your arms
You wanna push me into your love
You wanna use me for your dreams
You wanna kick me in the ass
You Wanna
You Wanna

You wanna suck me in the night
You wanna tell me that I need you
You wanna fuck me on the floor
You wanna kill me after sex
You wanna
You wanna

And when the night is over
I have to be your man
But you will never own me
I run away from you
You said that I will stay
And live your life with you
But you never asked me why
I am so done with you

You wanna kiss me long and soft
You wanna play hard and rough with me
You wanna take my soul away
You wanna catch my heart so quick

And when the night is over
I have to be your man
But you will never own me
I run away from you
You said that I will stay
And live your life with you
But you never asked me why
I am so done with you

I wanna be without your love
I wanna be alone in my bed
I wanna so forget your name
I wanna have my loneliness

Shaky 2010

SEXX ACTION

Hinter diesem Namen verbirgt sich nicht etwa das neue Kamasutra-Handbuch für Fortgeschrittene, sondern eine vielversprechende Band aus Gießen. Frontmann DJ Cladeque und seine zwei Mitstreiter, Nikki Action und Alex LaCroix, haben sich dem noch echten Rock verschrieben. Sie treten auf wie aus der Glam Rock Zeit entsprungen und ihr Sound klingt ein wenig wie der Hair Rock der 80er Jahre. Cladeque selbst ist nicht nur ein vielseitiger Musiker, wie auch seine ehemalige Band “Lost in Germany” bewies, sondern er ist auch ein gefragter DJ, der sich nicht scheut verschiedene Genres zu spielen. Ich selbst hatte das Vergnügen mit ihm Schlager-Parties und Karaoke-Events zu veranstalten. Im nächsten “BOGART” Magazin wird ein großer Artikel über “Sexx Action” zu lesen sein. Für die ganz Neugierigen gibt es hier schon etwas auf die Ohren. Der kernige Rock-Song “Feelz Like Fire” hat Hit-Charakter.
Viel Spass beim Lauschen.
Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Jeff Buckley

Wer mich kennt weiß, dass ich musikverrückt bin. Von Beginn der 60er Jahre bis heute gibt es kaum etwas (von wenigen Musikrichtungen abgesehen) was meinen Ohren entgangen wäre. Schon als kleiner Junge habe ich mich durch die Plattensammlung meines Vaters gehört. Das ist der Grund warum ich besonders die Musik aus den 60er Jahren verehre. Natürlich bin ich in den 80er Jahren aufgewachsen und daher ist besonders auch diese Musik sehr wichtig für mich. Meine persönliche Sturm- und Drangzeit war die erste Hälfte der 90er Jahre. Ich sog alles musikalische in mich auf um einem freien Lebensgefühl nachzukommen, das sich wohl alle jungen Erwachsenen wünschen. In diese Zeit fällt auch die Begegnung mit der Musik von Jeff Buckley. Keiner hat mich im Innersten so aufgewühlt wie dieser Mann mit seiner unvergleichlichen Stimme und seiner traumhaften Musik. Was ich von ihm hörte war so gefühlvoll, kraftvoll und beeindruckend. Ich war regelrecht verliebt. So kam es, dass ich zum ersten mal einen Fanbrief schrieb. Ich war 25 Jahre alt und gestand ihm in einem Brief meine Liebe. Viele würden das als kindlich beschreiben, doch seine Musik löste tiefste Gefühle in mir aus: Sehnsucht, Träume, Genuss, Leidenschaft. Mein Brief erreichte Jeff Buckley wohl nicht mehr. Er ertrank 1997 im Mississippi mit nur 30 Jahren. Ich konnte es nicht glauben und trauerte wirklich. Knapp 1 1/2 Jahre später bekam ich Post. Ein Brief von Buckleys Mutter an die Fans. Beigelegt war ein Plektrum. Das halte in Ehren. Das Album “Grace” ist das Heiligtum meiner Musiksammlung.
Einen Eindruck von Jeff Buckley bekommt ihr hier mit einer tollen Live-Aufnahme von Jeff.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Johannes Oerding – ein Mega-Talent

Was für ein Mann! Was für eine Stimme !! Was für ein Song !!! Es passiert nicht oft, dass ich von einem Künstler sofort hin und weg bin, aber Johannes Oerding hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Seine Natürlichkeit und seine Musikalität beeindruckt sofort. Der Song “Engel” ist dazu noch eine wundervolle Komposition. Ein schöner Text mit einer faszinierenden Melodie. Überzeugt euch selbst mit diesem Ausschnitt von Balcony TV. Wenn man sich den peinlichen Moderator weg denkt ist dieser kurze Ausschnitt ein Hörgenuss. Live und unplugged hört sich Oerding fast noch bezaubernder an als in der Studio-Aufnahme.
Johannes, sing dein Lied. Ich schließe die Augen und stelle mir vor du singst es für mich !!!
Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com