BEHIND THE SONG: The Rolling Stones / Angie

Mick Jagger
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Es war zu Beginn der 70er Jahre. Mick Jagger war bereits zu einer Legende geworden. Mit den Rolling Stones hat er wesentlich die Musik der 60er Jahre und die Rockmusik im allgemeinen geprägt. Er war der wilde, raue Kerl, verboten sexy, offen, skandalumwittert. Zahllose Affären wurden im nachgesagt, er war der Womanizer schlechthin. Irgendwann jedoch kamen auch Gerüchte auf, die von sexuellen Beziehungen zu Männern erzählten. Namen wie Helmut Berger wurden in den Raum geworfen…und David Bowie.
Bowie stand noch realtiv am Anfang seiner Karriere. „Man Of Words (Space Oddity)“ erschien 1969 und war der erste große Hit des bis heute erfolgreichen Musikers. Jagger und Bowie kannten sich bereits früh, sie waren sich in der Londoner Musiker-Szene oft begegnet.
Hier beginnt die Geschichte des Songs „Angie“, den noch heute jeder kennt: 1990 berichtet Angela Barnett, die geschiedene Ehefrau von David Bowie, dass sie ihren damaligen Mann zu Beginn der 70er Jahre mit Mick Jagger im Bett erwischte. Weiter wird erzählt sie sei geschockt gewesen, hätte eine Szene gemacht und war anschließend unendlich traurig. Jagger, dem das wohl sehr leid tat, schrieb angeblich anschließend das Lied „Angie“ und widmete es Angela Barnett.

“All the dreams we held so close
seemed to all go up in smoke
let me whisper in you ear
Angie Angie
where will it lead us from here”

und weiter

“I hate that sadness in your eyes”

David Bowie ließ die Aussagen seiner Ex-Frau umgehend von seinem Anwalt dementieren.

Doch die Spekulationen über den Song gehen munter weiter. So ist „Angie“ auch der englische Codename für Kokain. Wenn dies gemeint sein sollte, könnte man es als Abschied von einer Drogensucht interpretieren.
Doch auch eine ehemalige Lebensgefährtin von Keith Richards, eine gewisse Anita Pallenberg, könnte gemeint sein.
Offizielle Verlautbarungen sprechen jedoch von einer anderen Angela, nämlich der Tochter von Keith Richards.

Wie auch immer Mythen entstehen…es bleibt einer der bekanntesten Titel der Rolling Stones. Er erschien 1973 auf dem Album „Goats Head Soap“ und erreichte als Singleauskopplung unter anderem die Spitze der amerikanischen Billboard-Charts.

Selbst 2005 geriet dieser Song nochmals in die Schlagzeilen. Die CDU nutzte das Lied für ihren Wahlkampf zur Bundestagswahl…gemeint war natürlich Angela Merkel. Textlich passte der Song zwar überhaupt nicht…aber was solls. Die Stones verboten der CDU schließlich die Nutzung des Songs

BEHIND THE SONG: The Beatles / Lucy In The Sky With Diamonds


1967 war das Jahr der Liebe. Flower Power brach aus und die Hippie-Bewegung steuerte auf ihren ersten Höhepunkt zu. Songs wie “San Francisco (Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair)” von Scott McKenzie oder “California Dreamin” von The Mamas And Papas eroberten den Weltball und streuten die Vision einer neuen, friedliche und freien Welt, freie Liebe und Bewusstseinserweiterung über die ganze Welt.
1967 war ein ganz besonderes Jahr. Ein Scheidepunkt einer ganzen Generation. Soziologisch gesehen war es eine hochinteressante Zeit und die Ursprünge und Folgen dieser Bewegung zu beschreiben, würde diesen Artikel sprengen. Es gibt ganze Bücher darüber, die die Zusammenhänge von Weltgeschehen (z.B. den Vietnamkrieg) und Veränderungen im Denken einer gesamten Generation beschreiben.
Eine der Hauptrollen spielten natürlich jene vier Herren aus England, die als The Beatles bekannt waren. Verwunderlich nur, dass sie niemals auf den den Zug der Flower Power-Bewegung aufsprangen. Lediglich George Harrison reiste im Jahr ’67 einmal nach San Francisco, um mit seiner Klampfe bewaffnet mit Hippies um ein Lagerfeuer zu sitzen und zu diskutieren. Wenn wir ehrlich sein wollen, dann ging die Hippie-Generation an den Beatles vorbei. Sie bildeten ihre eigene Visionen. Mit ihrer Reise nach Indien zum Guru Maharischi Mahesch Yogi versuchten sie sich selbst aus einem Gefängnis zu befreien, in das sie durch ihre Popularität gerieten und sie gehörig einschränkte. Das Jahr ’66 brachte Katastrophen mit sich, aus dem die Beatles im nächsten Jahr Konsequenzen zogen. Die Wichtigste davon war: keine Tourneen und Live-Auftritte mehr. Fans glaubten bereits die Trennung der Beatles sei nah, doch 1967 lieferten sie ein Album ab, das mehr als jedes Andere die Musikwelt verändern sollte. Die Rede ist von “Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band”. Doch auch wenn ich über dieses Album ausführlich schreibe, würde der Platz hier nicht ausreichen. Darüber gibt es Filme, Dokumentationen, Bücher, wissenschaftliche Abhandlungen und, und, und… vor allem: zahllose Gerüchte und Geschichten. Eine davon möchte ich hier erzählen.

Der Song “Lucy In The Sky With Diamonds” gehört zu den Bekanntesten des Albums “Sgt. Pepper”. Windige Journalisten behaupteten, der Song handle über die Erfahrungen John Lennons mit dem Rauschgift LSD. Schließlich bilden die Anfangsbuchstaben von Lucy, Sky und Diamonds diesen Begriff. Nicht weit hergeholt erscheint es deshalb, weil die Beatles mit Drogen experimentierten. Inzwischen haben sie es mehrmals zugegeben… auch Verhaftungen wegen Drogenfunden hat es gegeben. (Zuletzt 1980, als Paul McCartney bei einer Tournee versuchte am Flughafen in Tokio / Japan Haschisch durch den Zoll zu schmuggeln).
Auch der Text von “Lucy” klingt nach einem LSD-Trip:

“Picture yourself in a boat on a river
With tangerine trees and marmalade skies.
Somebody calls you, you answer quite slowly,
A girl with kaleidoscope eyes”

Eine Frau mit kaladeiskopischen Augen sieht man sicher nur, wenn man vorher ordentlich was eingeschmissen hat… oder man hat eine lebhafte, lyrische Phantasie… und die hatte John Lennon ohne Zweifel.

John Lennon, der Dichter und Komponist des Songs, hat sich mehrmals zu diesem Song geäußert. Besonders spaßig fand ich seine Bemerkung: “Als ich von dem LSD-Gerücht hörte, begann ich bei allen Songs des Albums mir die Anfangsbuchstaben der Titel anzuschauen… aber ich fand nichts geheimnisvolles mehr.”.

Allen Verschwörungstheoretikern und Gerüchtestreuern sei nun endgültig gesagt: “Lucy In The Sky With Diamonds” ist kein Drogensong. Ob John Lennon beim Schreiben des Songs “bewusstseinserweitert”, also zugedröhnt war, kann ich natürlich nicht sagen, doch es gibt genügend Anhaltspunkte, dass es tatsächlich das Bild war, dass Johns Sohn Julian in der Schule malte. Dieses hat Julian seinem Vater gezeigt mit der Erklärung: “Das ist Lucy, mit Diamanten im Himmel”. Lucy war eine Schulfreundin von Julian. John war von dem Bild und dem Titel so inspiriert, dass er es als Grundlage für seinen Song nahm.
Es gibt mehrere Gründe, an diese Version der Geschichte zu glauben.
Hauptgrund ist natürlich, dass die Beatles oft und lange immer wieder zugaben LSD genommen zu haben. Warum sollten sie dann bei der Entstehungsgeschichte des Songs lügen? Welchen Sinn hätte das? Wenn es um LSD gegangen ist bei diesem Song, warum sollten sie das nicht eingestehen? Was wäre schon dabei… heute, 41 Jahre später?
Weitere Gründe die glaubhaft machen dass Julians Bild der Auslöser für den Song war, ist, dass auch die anderen Beatles dieses Bild sahen. Das haben sie mehrmals öffentlich versichert.

Ringo Starr: “John hat mir dieses Bild gezeigt. Es war ein Bild wie es kleine Kinder malen…man erkennt nichts darauf!”.

Paul McCartney: “Die Leute auf dem Bild flogen…wie bei Chagall. Typisch für ein Kinderbild!”.

An alle Hippies sei gesagt: Wenn ihr weiterhin an LSD glauben wollt, dann tut es. Einer Lüge aufzusitzen ist oft beruhigender als sich der langweiligen Realität hinzugeben.

Klub 27 – Mythos oder Spinnerei?

Cobain
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Viel ist bereits über den Club 27 geschrieben worden, doch nie fand ich eine komplette Liste aller Mitglieder. Entweder fehlten einige wichtige Musiker oder es standen falsche Namen dabei.
Was ist der Club 27? Er ist kein Märchen sondern ein auffälliges Phänomen, das zu Beginn der 70er Jahre entdeckt wurde. Als Club 27 (oder auch 27 Club) bezeichnet man die Gemeinschaft der Pop- und Rock-Musiker, die im Alter von 27 Jahren verstarben. Im ersten Augenblick könnte man denken es sei eine Erfindung von windigen Journalisten, die mal wieder eine nette Story für ihr Blatt zimmern wollten. Doch wenn man sich die lange Liste der Mitglieder des Club 27 anschaut kommt man zu der Erkenntnis, dass ein Leben als Star-Musiker oft bis zum 30. Lebensjahr so anstrengend und exzessiv sein kann, dass es dazu führt das Leben zu verlieren. Erfolg fordert seinen Tribut, das sehen wir bis heute. Drogen, Alkohol, Sex… Erfolg macht süchtig und kann auch das Ende bedeuten. Psychisch und physisch verlangt der Titel “Superstar” viel ab.
Als „Gründungsmitglied“ des Club 27 wird Brian Jones angesehen. Als Gitarrist der Rolling Stones wurde er weltberühmt. Bei den Fans hatte er stets eine wichtige Stellung in der Band, doch in Wirklichkeit verlor sich sein Einfluß auf die Musik der Stones mehr und mehr. Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts beschlossen Jones aus der Gruppe zu entfernen. Bis heute wird Jagger nachgesagt er sei neidisch auf Brian Jones’ Ansehen bei den Fans gewesen. Brian Jones wurde kaltgestellt, mit Geld abgefunden. Keine vier Wochen nach der offiziellen Trennung von der Band ertrank Brian Jones aus bis heute ungeklärter Ursache in seinem Swimmingpool. Natürlich gibt es viele Gerüchte darüber. Es geht von Drogeneinfluss bis Mord. So soll zum Beispiel der Bauunternehmer Frank Thorogood kurz vor seinem eigenen Tod den Mord an Brian Jones gestanden haben. Thorogood war am Todestag von Jones in dessen Haus zu Gast und soll sich allein mit Jones im Swimmingpool befunden haben, als dieser ertrank. Motiv könnte geschuldetes Geld gewesen sein. Belegt ist davon nichts außer der Tatsache: Brian Jones war 27 Jahre alt als er am 2. Juli 1969 starb.

Jimi Hendrix war einer der berühmtesten Gitarristen der Rock-Geschichte. Sein mitreißendes Gitarrenspiel, der unverwechselbare Gesang und seine damals skandalösen Bühnenauftritte machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer der aufsteigenden Legenden des neuen Musikstils der sich “Rock” nannte. Berüchtigt wie seine Musik war auch sein Lebenswandel. Alkohol floss in Strömen und Drogen gehörten zur Grundnahrung. Persönlichkeitswandlungen gehörten ebenso zu Jimi Hendrix wie auch am Ende die negativen Auswirkungen seines Drogenkonsums auf seine Konzerte. Am Morgen nach einer Konzertnacht verstarb Hendrix in einem Londoner Hotelzimmer, in dem er die Nacht mit seiner Freundin verbrachte. Die Autopsie ergab Erbrochenes in seiner Lunge und Schlaftmittel und Alkohol im Blut. Das Ende von Hendrix war absehbar, doch natürlich gab es auch hier Gerüchte es sei Mord gewesen. Aber auch die Wiederaufnahme der polizeilichen Ermittlungen, 23 Jahre später, ergab kein Fremdeinwirken. An seinem Todestag, den 18. September 1970, war Jimi Hendrix 27 Jahre alt.

Die Welt trauerte noch um Hendrix als Janis Joplin nur 16 Tage später folgte. Sie gehörte auch zu den Ikonen der Hippie-Zeit und lebte die Parole “Sex & Drugs & Rock ‘n’ Roll” voll aus. Begnadet war ihre Stimme und ihre Aura, doch innerlich war sie zerrissen, unzufrieden und depressiv. Heroin, Kokain, Alkohol… eigentlich alle Drogen die zur Verfügung standen konsumierte sie exzessiv. Auch sie wurde schließlich in einem Hotelzimmer tot aufgefunden, am 4. Oktober 1970. Wie alt sie wohl war? Richtig: 27 Jahre!

Jim Morrison wurde von vielen Menschen als Gott angesehen. Seine Texte und sein Gesang machten seine Band The Doors zu einer bis heute unerreichten Musikgruppe, die sich auf der Bühne auch als Rocktheater verstand. Erfolg, Wahnsinn, Genialität und Skandale prägten das kurze Leben einer Ausnahmefigur in der Musikgeschichte. Sein Selbstzweifel war stets Nahrung für seine Texte, seine Perfomance aber auch für seine Verfehlungen. Er agierte immer am Rande des “guten Geschmacks” und provozierte. Ob er nun in dem Song “The End” davon erzählte wie er seine Mutter ficken will, oder bei einem Konzert auf offener Bühne seinen Schwanz aus der Hose holte … er spaltete die junge Generation, die ihn göttlich fand, von der älteren Generation, die von Morrison geschockt war. Auch Jim Morrison konsumierte die härtesten Drogen und Unmengen von Alkohol. Am Ende seines Lebens war er von einem bildhübschen Mann zu einem aufgequollenen Untier mutiert. Auch sein Ende war in gewisser Weise abzusehen. Über seinen Tod jedoch gibt es bis heute widersprüchliche Aussagen. Offiziell heißt es, seine Lebesgefährtin hätte ihn am 3. Juli 1971 tot in der Badewanne ihrer Pariser Wohnung aufgefunden. 2007 erschien jedoch das Buch einer Pariser Nachtclubbesitzers und dieser behauptet darin, Morrison sei bereits in diesem Nachtclub auf der Toilette verstorben und nachträglich in die Wohnung seiner Lebensgefährtin gebracht worden. Daran beteiligt war angeblich auch Marianne Faithfull. Warum fragt man sie nicht einfach ob das stimmt? Es stimmt allerdings, dass Jim Morrison zum Zeitpunkt seines Todes 27 Jahre alt war.

1994 folgte Kurt Cobain. Seine Band Nirvana gehörte zu den Begründern des “Grunge” und lieferte mit dem Album “Nevermind” und dem daraus erschienenen Song “Smells Like Teen Spirit” die Hymne einer ganzen Generation. Ablehnung des Establishment, Ablehnung von Kommerz und Konsum waren einige der Aussagen des Lebens und musikalischen Wirkens Cobains. Er gehörte zu der Art Musiker, die in diesem Artikel bereits beschrieben wurden. Mega-Erfolg aber innerlich zerrissen, depressiv, zweifelnd an sich und der Welt. Seine Heroin-Sucht mag nur ein Ausdruck dafür gewesen sein. Ein chronisches Magenleiden und der Griff zum Alkohol war ebenso Ausdruck psychischer Belastungen. Eine dreifache Überdosis Heroin und der Kopfschuss aus einer abgesägten Schrotflinte war schließlich das Ende Cobains. Ob es Selbstmord war wird zwar angenommen, doch auch hier blieben offene Fragen. Warum wird Cobain erst drei Tage nach der Vermisstenanzeige seiner Mutter in der Garage seines Hauses gefunden? Wie kann es sein, dass man nach einer starken Dosis Heroin, die zu sofortigen Bewusstseinsverlust führen müsste, noch in der Lage ist sich eine Schrotflinte vor den Kopf zu halten und abzudrücken? Warum gaben die anderen Bandmitglieder von Nirvana erst fünf Jahre später bekannt, dass sich die Band bereits vor dem Tod Cobains auflöste? Welche Rolle spielte Cobains Frau Courtney Love in dieser ganzen Geschichte? Eine Frage ist jedoch beantwortet: Die Frage nach Cobains Alter. Er war 27 Jahre alt, als er am 5. April 1994 starb.

Es folgten im Laufe der Jahre weitere Musiker, die man diesem Club 27 zurechnen kann. Das prominenteste Beispiel der letzten Zeit war unzweifelhaft Amy Winehouse. Sie gehörte zu den schillernsten Figuren der jüngsten Pop-Geschichte. Unverwechselbar war ihre Stimme und auch ihre Erscheinung. Ebenso unverwechselbar waren ihre Skandale und der Alkoholmissbrauch. Bei ihr wiederholte sich alles das, was in diesem Artikel schon angesprochen wurde. Früher Ruhm durch Außergewöhnlichkeit mit folgendem frühen Absturz. Bei kaum einer anderen Künstlerin hatte man so sehr mit einem frühen Ableben gerechnet wie bei Amy Winehouse. Schon Jahre vor ihrem Tod wurde gemunkelt sie könne das nächste Mitglied im Club 27 sein. So traf es schließlich auch ein. Vielleicht war sie, ähnlich wie Kurt Cobain, vom Club 27 fasziniert. Vielleicht war es bei Amy kein Zufall, dass sie am 23. Juli 2011 starb. Amy Winehouse gehörte nicht zu den Wegbereitern einer neuen Musikrichtung oder schien legendär zu sein. Ihr Verdienst war es der alten Jazz-Musik ein neues, modernes Antlitz zu geben. Im Stil der 60er Jahre produzierte sie ihre Songs mit dem nötigen Hauch des modernen Rap oder Up-Beat. Stimmlich wurde sie zu einem Supertalent erkoren, doch schnell zeigte sich, dass sie ihr Leben nicht im Griff hatte. Ausgebrannt erschien sie schon lange. Sie lebte ihr Leben wie ein Komet, der eine gewisse Zeit mit prachtvollem Schweif zu sehen ist, um dann in der Endlosigkeit des Universums zu verschwinden.

Ich habe lange recherchiert um eine möglichst vollständige Liste der Mitglieder des Club 27 zu erstellen, chronologisch nach Sterbedatum. Musiker wie Shannon Hoon oder Jeff Buckley gehören nicht dazu, weil sie jünger oder älter waren.

Hier nun die Liste:

Louis Chauvin, 1881-1908, afrikanisch-amerikanischer Ragtime-Musiker

Robert Leroy Johnson, 1911-1938, Bluesmusiker

Jesse Belvin, 1932-1960, R&B Musiker und Komponist

Rudy Lewis, 1937-1964, Mitglied der R&B Gruppe „The Drifters“

Malcolm Hale, 1941-1968, Mitglied der amerikanischen Folk-Rock Band „Spanky & Our Gang“

Brian Jones, 1942-1969, Gitarrist „The Rolling Stones“

Alan „Blind Owl“ Wilson, 1943-1970, Mitglied der amerikanische Blues-Band „Canned Heat“

Jimi Hendrix, 1942-1970, Blues- und Rockmusiker, Gitarrist, Sänger

Janis Joplin, 1943-1970, amerikanische Sängerin und Songwriterin

Jim Morrison, 1943-1971, Sänger und Songwriter der amerikanischen Rockband „The Doors“

Arlester „Dyke“ Christian, 1943-1971, Sänger der Buffalo Band “Dyke & The Blazers”

Les Harvey, 1945-1972, Gitarrist der schottischen Rockband „Stone The Crows“

Ron “Pigpen” McKernan, 1945-1973, Musiker und Sänger der Gruppe “The Grateful Dead“

Roger Durham, 1946-1973, Percussionist der R&B, Funk und Soul Gruppe „Bloodstones“

Dave Alexander, 1947-1975, Bassist der Protopunk-Band „The Stooges“

Pete Ham, 1947-1975, Sänger, Songwriter und Gittarist der walisischen Band „Badfinger“

Gary Thain, 1948-1975, Bassist der englischen Rockgruppe „Uriah Heep“

Helmut Köllen, 1950-1977, Sänger und Bassist der deutschen progressive-Rockband „Triumvirat“

Chris Bell, 1951-1978, Sänger, Songwriter und Gitarrist der Power Pop-Gruppe „Big Star“

D. Boon, 1958-1985, Gitarrist und Vocalist der amerikanischen Punk Rock Band „Minutemen“

Pete de Freitas, 1961-1989, Schlagzeuger der Ban „Echo & The Bunnymen“

Mia Zapata, 1965-1993, Sängerin der Seattle Punk Band „The Gits“

Kurt Cobain, 1967-1994, Sänger, Gitarrist und Songwriter der Seattle Grunge und Rock Band „Nirvana“

Kristen Pfaff, 1967-1994, Bassistin der Seattle Band “Hole“

Fat Pat, 1970-1998, Rapper und Gründungsmitglied von „DJ Screw’s Screwed Up Click“

Freaky Tah, 1971-1999, New Yorker Hip Hop Musiker

Sean Patrick McCabe, 1973-2000, Sänger der Punk Band “Ink & Dagger”

Moses Taiwa Molelekwa, 1973-2001, Südafrikanischer Jazz-Pianist

Jeremy Michael Ward, 1976-2003, Gitarrist der Band “The Mars Volta”

Bryan Ottoson, 1978-2005, Gitarrist der Heavy-Metal Band “American Head Charge”

Amy Winehouse, 1983-2011, britische Sängerin.